Der Aufbau. Hochzeitsreden als Bräutigam -Teil 5 von 7
Es gibt keinen besten Aufbau für Hochzeitreden des Bräutigams. Lassen Sie sich von Aufbauschemata nicht einengen! Als kleine Hilfe hier ein möglicher Aufbau:
(a) Begrüßung. In Ihrer Rede begrüßen Sie die versammelten Gäste noch einmal. Hier ist weniger oft mehr. Erwähnen Sie nicht alle explizit, das hat später in Ihrer Rede noch Platz. Begrüßen Sie mit „Liebe …“ und fangen Sie bei den Eltern an. Nach den Eltern kommen die übrigen Verwandten und dann die Freunde und die Arbeitskollegen. Vereinsmitglieder, Kegelbrüder werden zunächst einmal unter Freunde zusammengefasst und können dann nachher noch einmal gesondert begrüßt werden, wenn Sie zum Beispiel eine kleine Anekdote erzählen.
(b) Vorstellung. Oftmals schließt sich Hochzeitsreden für den Bräutigam eine kurze Runde an, in der Gäste vorgestellt werden. Hier sollten Sie einige Personen - wie die Eltern und Großeltern und alte Freunde -hervorheben. Bedenken Sie, dass die Gäste sich unter Umständen nicht kennen und daher eine solche Runde zumindest deutlich macht, wer wohin gehört. Wenn Sie mehr als zwölf Gäste haben, sollten Sie die Gäste jedoch gruppenweise, nicht namentlich vorstellen – sonst dauert die Vorstellungsrunde zu lang.
(c) Jetzt kommt der eigentliche Inhalt. Schauen Sie Ihre Aufzeichnungen zum Inhalt durch und versuchen Sie, Verknüpfungen zu finden. Wie kann ich beispielsweise vom Dank zu einer Anekdote mit Ihren Eltern überleiten? Fangen Sie an, einen groben Entwurf der Rede zu schreiben. Versuchen Sie möglichst, ein bisschen humorvoll zu sein, damit es nicht eine zu trockene Rede wird. Jedoch sollten Sie bedenken, dass der Humor so formuliert ist, dass jeder ihn versteht und nicht nur ein kleiner Kreis. Ironie ist fehl am Platze – denn erfahrungsgemäß wird Ironie in Reden von vielen Zuhörern nicht verstanden.
(d) Der abschließende Teil Ihrer Rede sollte noch einmal den Dank für die Teilnahme an der Feier und die Geschenke aufgreifen. Hier können Sie gut mit einer Aufforderung schließen, die Tanzfläche zu nutzen oder den Durst zu stillen. Meist wird mit dem Schlusssatz das Buffet eröffnet. Der allerletzte Satz aber ist dem Toast vorbehalten: Stoßen Sie mit einem „Prosit!“ auf Ihre Frau an. > zur Startseite: Reden als Bräutigam | 
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