"Du, Geburtstagskind"? Reden zum 50. Geburtstag -Teil 4 von 9
Wie reden wir das Geburtstagskind am Besten an?
So, wie Sie es bisher getan haben.
Wenn Sie sich nahe stehen und per Du sind – dann ist das auch in der Rede so.
Handelt es sich aber zum Beispiel um den Vorgesetzten, den Sie auch in der Firma siezen, dann halten Sie sich in der Rede daran.
Ob nun in Reden zum 50. Geburtstag oder in allen anderen gilt:
Egal, wer im Publikum ist und ob die Rede wie fast immer einen „offiziellen Charakter“ hat:
Es gibt keinen Grund, der einen Wechsel von „Du“ auf „Sie“ rechtfertigt.
Die Wichtigste Regel für Sie als Redner lautet: Bleiben Sie glaubwürdig.
Wenn Sie für Ihren besten Freund Werner, den Sie schon seit ewigen Jahren kennen, eine Rede zum 50. Geburtstag halten, dann duzen Sie ihn.
Wenn Sie ihn nun plötzlich mit „Herr Schreiner“ anreden, verliert die ganze Rede ihre Glaubwürdigkeit und den persönlichen Charakter - und so zeigen Sie dem Geburtstagskind und dem Publikum:
„Mein Verhalten ändert sich komplett, ich bin nicht mehr derselbe.“
Was können Sie sonst tun, um Ihren Aussagen Glauben zu verleihen?
Wahren Sie die persönliche Atmosphäre durch die persönliche Anrede.
Nennen Sie zum Beispiel Ihren Vater „Vati“ und in der Rede „Vater“, verschwindet die Vertrautheit und die Stimmung wirkt „formal“.
Das wollen Sie nicht, und auch ihr Vater wäre wohl gekränkt oder zumindest verwundert.
Die Anrede, die Sie immer nutzen, verwenden Sie auch in der Rede.
Nicht nur bei Reden zum 50. Geburtstag ist die „Zuckerschnute“ eben eine „Zuckerschnute“.
Spitznamen, Kosenamen und dergleichen sind nicht nur ausdrücklich erlaubt, sondern sogar sehr empfohlen. > zur Startseite: Reden zum 50. Geburtstag | 
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